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Spekulationsskandal: Händler brachte UBS um zwei Milliarden Dollar

16 Sep 2011 08:42 | Wirtschaft

Die Schweizer Großbank UBS wurde erneut von einem Skandal erschüttert: Ein Mitarbeiter des Investmentbankings in London bescherte der größten Schweizer Bank einen Verlust im Wertpapierhandel von zwei Milliarden Dollar (1,45 Milliarden Euro). Die Bank teilte gestern mit, dass es nun nicht mehr auszuschließen sei, im dritten Quartal in die roten Zahlen zu rutschen.

Die UBS-Geschäftsleitung betonte in einem internen Memo aber, dass die fundamentale Stärke des Finanzkonzerns durch den Verlust nicht beeinträchtigt werde. Auch Bankanalysten sahen das so: Die Bank sei stark genug, um den Verlust zu verdauen. Die UBS-Aktie verlor fast neun Prozent und sank auf unter zehn Franken (8,29 Euro). Die Titel des Lokalrivalen Credit Suisse legten um drei Prozent zu. Kunden seien nicht zu Schaden gekommen, betonte UBS.

Neben den finanziellen Folgen schadet die Affäre laut Analysten vor allem dem Ruf der Bank, die sich eben erst von den Folgen der Finanzkrise und dem Steuerstreit mit den USA erholt hat.

Die Londoner Polizei verhaftete indes den 31 Jahre alten UBS-Mitarbeiter wegen Betrugsverdacht. Der Mann habe kriminelle Energie an den Tag gelegt, sagte eine UBS-Sprecherin.

In welchem Bereich der Investmentbank und in welcher Position der Mann tätig war, wollte die UBS nicht erläutern. Laut seinem Profil auf dem Online-Business-Netzwerk „LinkedIn" war er für Exchange Traded Funds (ETFs; börsengehandelte Fonds) zuständig.

QUELLE:  Nachrichten

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